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das kleine brevier der werte: anerkennung

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anerkennung bedeutet die erlaubnis einer person oder einer gruppe gegenüber einer anderen person, gruppe oder institution, sich mit ihren derzeitigen spezifischen eigenschaften an der kommunkation, an entscheidungs- oder anderen prozessen zu beteiligen.

 

der begriff anerkennung wird auch als synonym für akzeptanz, lob oder respekt verwendet.

 

gegenseitige anerkennung gilt als notwendig für jede art von zusammenleben, beispielsweise in der ehe, in einer schulklasse oder im beruf. wird ein gruppenmitglied nicht anerkannt, gerät es in gefahr, zum außenseiter zu werden.

 

„der mensch will beachtet werden, er braucht die bestätigung von außen, denn scheinbar nährt sie das selbstwertgefühl und hilft, die naturgegebene einsamkeit des individiuum zu ertragen. darum ist die sehnsucht nach anerkennung eine so starke triebfeder.

 

erwachsene strampeln sich ab, um sich im job hervorzutun, um bemerkt zu werden und bestätigung zu finden. so hat all die selbstausbeutung, die in modernen unternehmen an der tagesordnung ist, oft gar nicht so viel mit leistungsdruck oder prämien zu tun. was die menschen antreibt, ist die ungeheure sehnsucht nach beachtung. das streben nach den raren momenten, da ein anderer einen wahrnimmt, wertschätzt, aus der masse erhebt. das sind widerhaken in flüchtigen zeiten, daseinsbestätigungen, unscheinbare augenblicke, in denen der einzelne glaubt, seine kleine existenz zu überschreiten. darum ist das gesehenwerden überlebenswichtig.

 

allerdings kann aus dieser sehnsucht auch sucht werden. dann machen sich menschen abhängig vom urteil anderer, gieren nach der wertschätzung durch kollegen, freunde, egal wen und ordnen dem alles unter.

 

doch selbstwertgefühl lässt sich nicht erzwingen oder verdienen. es speist sich aus einem tiefen einverständnis mit dem eigenen selbst, der eigenen wertschätzung.“
zitiert aus einem artikel von dr. dorothee krings

 

mal sehen, was die alten herren dazu sagen. francois VI herzog de la rochefoucauld meint: die anerkennung ernster menschen gewinnen wir durch leistung, die der massen durch glück.

 

johann wolfgang von goethe sagt: denn ein herzlich anerkennen ist des alters zweite jugend.

 

und was sagt die jugend? die sagt: ich bin ich. die wohl wichtigste regel, um von anderen anerkannt und respektvoll behandelt zu werden ist, sei ganz du selbst. verabschiede dich von der vorstellung, es allen recht machen zu können und von allen anerkannt und geliebt zu werden. dann dazu sind die wertvorstellungen deiner mitmenschen zu unterschiedlich.

 

wir empfehlen dazu das handbuch der autorin SIMONE JANSON, über die die FAZ schreibt: die autorin gibt gut umsetzbare tipps, wie man mit wenig aufwand ans ziel kommt und sich das leben leichter macht. das buch ist ein bestseller, im redline verlag erschienen und heißt: DIE 110 %-LÜGE -WIE SIE MIT WENIGER PERFEKTION MEHR ERREICHEN.

 

wer jetzt in erkenntnislaune gekommen ist, kann auch ganz anders draufschaun und sich, sein potential und seine werte in unserem JOB LAB oder LIFE LAB coaching völlig neu betrachten.