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das kleine brevier der werte: optimismus

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optimismus ist eine lebensauffassung, in der die welt oder eine sache von der besten seite betrachtet wird. er bezeichnet allgemein eine heitere, zuversichtliche und lebensbejahende grundhaltung sowie eine zuversichtliche, durch positive erwartung bestimmte haltung angesichts einer zukünftigen sache. ferner bezeichnet sie eine philosophische auffassung, wonach die welt die beste aller möglichen welten ist, in dieser welt alles gut und vernünftig sei oder sich zum besseren entwickelt. die gegenteilige auffassung ist der pessimismus.

 

gottfried wilhelm leibniz prägte den begriff OPTIMISMUS als erster in seiner „Theodizee“, wobei er von dem lateinischen begriff optimum „das beste“ ausging, dass gott in seiner allmacht und güte nur die beste aller möglichen welten geschaffen habe, auch wenn man sie nicht gut benennen kann.

 

ernst bloch legte trotz aller enttäuschungen eine theorie des optimismus vor: das prinzip hoffnung. bloch warnte vor ungeprüftem optimismus und sprach stattdessen von einem optimismus mit trauerflor.

 

martin seligmann untersucht die frage, was optimisten von pessimisten unterscheidet. er fand, dass sie andere ursachenzuschreibungen vornehmen. dass nämlich optimisten die ursache für angenehme ereignisse, erfolg usw. stabil in sich selbst sehen, aversive ereignisse hingegen vorübergehenden, situationsbedingen ursachen zuschreiben. bei pessimisten ist es umgekehrt.

 

einen ganz anderen blick wirft der autor heribert prantl auf das thema. sein buch WAS EIN EINZELNER VERMAG – politische zeitgeschichten, schreibt er über große zwerge und kleine riesen, über leute, die glauben, dass sie nie gescheitert sind und von solchen, die von sich glauben, dass sie immer gescheitert sind, aber von mal zu mal besser.

 

wer jetzt in erkenntnislaune gekommen ist, kann auch ganz anders draufschaun und sich, sein potential und seine werte in unserem JOB LAB oder LIFE LAB coaching völlig neu betrachten.