KLEINE AGENDA DER BEDÜRFNISSE kontrolle

kontrolle ist gut, vertrauen ist besser

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in unserer zweiten, kleinen agenda der BEDÜRFNISSE beschäftigen wir uns mit dem bedürfnis nach KONTROLLE, einem weit verbreiteten bedürfnis. es zeigt sich bei menschen, die sich selbst und ihr umfeld zielorientiert beobachten. dieses bedürfnis kann sich in zwei ausprägungen darstellen:

 

ausprägung 1: als aufsicht, überwachung, nachprüfung oder beherrschung, gewalt, soll/ist vergleich, meist destruktives, dominantes steuern. der fokus liegt hier auf funktion, prüfung, maßnahmen, bewertungen, macht, misstrauen, vorurteilen, unterstellungen, angst und sanktionen. dabei ist nicht das wohl des/der anderen entscheidend, sondern die realisierung der eigenen vorstellungen.

 

ausprägung 2: hier liegt der fokus auf führen, achten, leichtigkeit, wertschätzung, wertschöpfung, ressourcenschonung, optimierung, vertrauen, transparenz und innovation. es geht um das ausgewogene und motivierende agieren durch optimale steuerung und führung aller benötigten ressourcen, hin zu einem für alle beteiligten wertvollen ziel.

 

ein gravierender unterschied wird hier deutlich, und zwar in den auswirkungen der jeweiliges zugrunde liegenden kontrollbedürfnisse. je nach geisteshaltung schlägt sich der eine oder der andere führungsstil nieder. in den meisten fällen wird jedoch eine ungute mischform praktiziert. da die ernte aber stets der saat entspricht, sollte überall dort umgedacht werden, wo ein führungsstil à la ausprägung 1 gelebt und erlitten wird, was allerdings einen paradigmenwechsel auf oberester führungsebene zur folge haben müsste.