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megatrend INDIVIDUALISIERUNG

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individualisierung ist das zentrale kulturprinzip der westlichen welt geworden. seine wirkungsmacht ist groß. sie hat bei den generationen X, Y und Z eine veränderte einstellung zur arbeit mit sich gebracht, in der arbeit als teil eines ganzen lebensentwurfs angesehen wird. das bedeutet, dass nicht mehr nur arbeitgeber die bedingungen eines arbeitsverhältnisses bestimmen, sondern zukünftige mitarbeiter forderungen formulieren, die ihnen im zusammenhang mit ihrem lebenskonzept wichtig erscheinen und deshalb auch erfüllt werden sollen. dieser trend hat in den wohlstandsnationen seinen vorläufigen peak erreicht und ist basis unserer gesellschaftstruktur geworden. er berührt werte, konsummuster und die alltagskultur von beziehungen und beziehungsformen.

 

aber was bedeutet dieser trend im kern?

 

im kern bedeutet individualisierung die freiheit der wahl, die orientiertung an sich selbst und den mut zum NEIN. mag sein, dass dieser trend zur zeit noch sehr stark egoistisch geprägt ist. künftig wird er aber vermehrt auf gemeinschaft und kollektive intelligenz bauen müssen, so dass individualisierung sich wandeln und sich in einer neuen wir-kultur ausdrücken kann. gemeinschaften, kollaborationen und kooperationen rücken stattdessen in den fokus. für unternehmen hat dies vor allem einfluss auf die art, wie organisationen geführt werden, wie in teams zusammengearbeitet wird und was wirksame anreize bei der mitarbeitergewinnung sein können. ziehen die bessere bezahlung und das entwicklungsprogramm noch oder ist die individuelle potentialanalyse durch einen neutralen coach vor abschluss eines einstellungsvertrages die sicherere variante für den einzelnen und für das unternehmen.

 

wer weiß wer er ist, was er kann und was er will kann seine forderungen klar formulieren und NEIN sagen, wenn sie nicht erfüllt werden und JA sagen, wenn die bedingungen seiner arbeit seinem lebenskonzept entsprechen.