TOACHING 2

das coaching ist tot. lang lebe das TOACHING!

  |   News

in unserer jahrzehntelangen arbeit mit menschen hat sich herausgestellt, dass herkömmliche coachingansätze selten tief genug greifen, um nachhaltige entwicklungsergebnisse zu generieren. im gegensatz zum coaching, das in der regel eine reflektierende begleitung in einem entwicklungsprozess darstellt und das reflektionsvermögen, das selbsterkenntnispotential und die umsetzungskompetenz des klienten nicht hinterfragt, setzt die TOACHING-METHODE in allen drei bereichen tiefer und dadurch nachhaltiger an. was bedeutet das genau:

 

TEACH

 

viele menschen sind zwar geübt in täglichen, professionellen denkprozessen, im prozess der selbstreflektion aber eher als absolute novizen aufgestellt. der heutige alltag mit seinen multifunktionellen anforderungen lässt oft keinerlei spielraum für die andauernde und zielführende auseinandersetzung mit sich selbst. eine frühe, schulische heranführung an selbstreflektionsprozesse ist derzeit noch ebenso wünschenswert, wie inexistent. die meisten von uns sind also eher ungeübt darin, das ich zum subjet der eigenen gedanken zu machen. so ist es häufig erforderlich gemeinsam mit dem klienten überhaupt erst eine ihm entsprechende art des denkens zu erkunden, die seiner selbstbetrachtung dienlich ist und dieser nicht im wege steht. TOACHING ist sozusagen eine kleine schule des eigenen denkens.

 

COACH

 

ein wichtiger bestandteil der klärung des denkens über sich selbst ist die hinterfragung des selbstbildes. das selbstbild, oft in früher jugend durch das soziale umfeld geprägt, entwickelt sich bei den meisten menschen nicht analog zu den äußeren und inneren entwicklungsprozessen, sondern verbleibt häufig im kindlichen stadium. so, wie wir als kinder gesehen wurden (zum bespiel von unseren eltern) so sehen wir uns in der regel als erwachsene. geht es um persönliche entwicklung und eine zunehmende orientierung an sich selbst, steht dieses überholte und häufig unstimmige selbstbild im weg. das TOACHING bietet den geschützen rahmen, um mithilfe der gemeinsamen klärung und häufig auch der enttäuschung im wahrsten sinne des wortes, zu einem stimmigen, der erwachsenen persönlichkeit angemessenen selbstbild zu kommen. ein bisweilen herausfordernder, aber in vielerlei hinsicht erleichternder prozess – da das erwachsene selbstbild zumeist deutlich positivere züge aufweist, als das frühkindliche.

 

CARE

 

egal, wie groß der entwicklungswille, egal, wie frappierend die neue erkenntnis, egal, wie anziehend die neue perspektive ist, was es am ende braucht ist mut. veränderung, und nichts anderes ist entwicklung, auch wenn sie in noch so postivem licht erscheint, bedeutet trotzdem die aufgabe von vertrautem und den aufbruch ins ungewisse. ein wichtiger teil des TOACHING-PROZESSES ist folglich die ermutigung. dabei geht es aber nicht um landläufiges „du schaffst das schon“-schulterklopfen, sondern um eine dezidierte begründung aus dem potential und den ressourcen des klienten heraus. nicht dass ich es schaffen kann steht im fokus der betrachtung, sondern warum ich es aus mir heraus schaffen kann. so steht am ende des prozesses nicht nur eine neue entwicklungsperspektive, sondern auch ein größeres bewusstsein für den eigenen wert und wachsendes vertrauen in das eigene vermögen.