me 2.0

sich messen für´s ich?

  |   News

hand auf’s herz: haben sie heute schon ihr persönliches fitnessprogramm absolviert, sind ihre tägliche runde durch den park gejoggt – und haben ihre fitnessdaten dabei einer app anvertraut? sind sie fitter als vor einem monat oder jahr?

 

oder haben sie biologisch-nachhaltig und ausgewogen ein wunderbares gericht zubereitet – und ihr gewicht um ein halbes kilo reduziert?

 

vielleicht haben sie es auch gerade geschafft, neben job, familie und haushalt sowie den organisierten treffen mit freunden auch noch ein stück kultur in ihren kalender zu platzieren – und hinzugehen?

 

dann befinden sie sich gerade in großer gesellschaft. denn selbstoptimierung – und darauf läuft es hinaus – ist gerade sehr angesagt. sicher gibt es mehrere erklärungsansätze. aber wenn jemand diese stetige, oft mehrdimensionale und bewusst gemessene verbesserung der eigenen person nicht betreibt, weil er einen definierten anlass dazu hat (wie die sportlehrerin, die einen leistungsnachweis braucht), warum dann? einfach, weil es geht und mit neuen technischen hilfsmitteln spaß macht?

 

einiges spricht dafür, dass selbstoptimierung in einer immer komplexer und globaler erscheinenden welt (unbewusst?) der letzte bereich steuerbarer und erlebbarer selbstwirksamkeit ist. und die ist für viele menschen ein wichtiges bedürfnis.

 

wo erleben sie diese und wo könnten sie selbstwirksamkeit auch in anderen kontexten stimmig zu ihrer person generieren?

 

spannende anliegen – deren grundlagen und beantwortung sie im übrigen auch zusammen mit uns im JOB.LAB und im LIFE.LAB nachgehen können.